2005

Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V.

 

  • gemeinnütziger Verein für Heimatkunde, Heimatpflege, Denkmalschutz und Denkmalpflege
  • seit 2004 Förderverein der Burgruine Rauenstein und des Museums Schloss Rauenstein

 

Pressearchiv 2005

 

Freies Wort, Montag, 15. August 2005

 

Leserbrief von Kai-Marian Büttner

 

Mangel an Koordination und Unterstützung

 

Zum Artikel „Ein Haufen unbeschriebene Blätter“ […] der sich mit dem Thüringer Kulturkonzept beschäftigte:

 

[…] In den letzten Jahren habe ich mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass sich die Landeshauptstadt und die benachbarten Touristenziele entlang der A4 auf Kosten des Freistaates, also auch auf unsere, sanieren. Jüngstes Indiz hierfür ist das neue Thüringer Kulturkonzept, in dem unsere Region, wie der Aufschrei vor einigen Tagen verdeutlichte, nahezu keinerlei Beachtung findet.

 

Mir drängt sich also die Frage auf: Haben wir den Anschluss verpasst und verschlafen oder sind wir endlich erwacht? Wenn ja, vielleicht zu spät! Der Landkreis Sonneberg kann und soll ja gar nicht mit den Hochburgen Thüringer Kultur konkurrieren, aber er dar und muss sich auch nicht hinter ihnen verstecken!

 

Was ist uns selbst die Kultur aber wert und was zählen wir dazu? Nur das Spielzeugmuseum? Nein. Kultur ist mehr! Kultur reicht von touristischen Aushängeschildern über Bibliotheken, den Denkmalschutz, Museen […]

 

Während in Erfurt beispielsweise das malerische Andreasviertel, zur Wendezeit fest dem Abriss geweiht, dank Investoren und privatem Engagement heute wieder als Kleinod erstrahlt […] wird bei uns weiter demontiert. Demnächst wohl die Burgruine Rauenstein und vielleicht auch eines Tages das Spielzeugmuseum.

 

An Engagement von Vereinen und Interessengruppen mangelt es hingegen in unserem Landkreis, soweit ich das beurteilen kann, nicht. Mir scheint, es mangelt eher an der aktiven Unterstützung und Koordination der im Landkreis Verantwortlichen, die uns und auch zum Wohl unserer Kultur als Mittler zwischen Landeshauptstadt und Landkreis dienen sollten. Wie nur konnte es dann zu diesem Kulturkonzept kommen?

 

 

Freies Wort, 10. Juni 2005

 

Der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. hatte die Grundschüler der Region zum 1. Thüringisch-Fränkischen Mal- und Zeichenwettbewerb aufgerufen und stieß mit seiner Initiative zum Thema „Kinder lieben Ritterburgen“ auf große Resonanz.

 

Rauenstein - Fünf Grundschulen nahmen am Wettbewerb teil und reisten am vergangenen Mittwoch mit beinah fünfzig kleinen Künstlern zur Preisverleihung nach Rauenstein, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Kai-Marian Büttner.

 

Nach einem Besuch im Schildkröt-Puppen Museum, in dem neben den traditionsreichen Sammlerpuppen auch noch bis Ende Juni die Kunstwerke der kleinen Künstler ausgestellt sind, versammelten sich die Teilnehmer bei sonnigem Wetter im Biergarten des Hotels „Zum Ritter von Schaumberg“, um ihre Preise entgegen zu nehmen. Diese wurden nach kurzen Grußworten der Organisatorin des Wettbewerbs, Frau Büttner-Wenzing, von [Frau Biemann] und dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn Büttner, überreicht.

 

Zahlreichen Sponsoren, die auf der Homepage des Vereins unter www.TFGV.de aufgelistet sind, ist es zu verdanken, dass es beinah nur Gewinner gab. Die Preisträger der 1. und 2. Preise der Klassenstufe 1 bis 4 stiftete die Inhaberin der Firma Schildkröt-Puppen, [Frau Biemann], der der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein auch für Ihre Unterstützung bei der Präsentation der Kunstwerke und der Ausgestaltung der Preisverleihung zu Dank verpflichtet sind. Und im Gegensatz zu anderen Wettbewerben wurden nicht nur die Plätze 1 bis 3 prämiert sondern auch Preise bis zum 10. Platz sowie Sonderpreise für künstlerisches Gestalten vergeben.

 

Die Freude unter den Grundschülern aber auch den mit angereisten Kollegen der Grundschulen Schalkau, Rauenstein, Mengersgereuth-Hämmern, Dörfles-Esbach und Coburg-Creidlitz für den abwechslungsreichen Tag war groß. Alle waren sich einig, auch im kommenden Jahr wieder am Mal- und Zeichenwettbewerb teilzunehmen, für dessen Organisation und die Hilfe bei der Sponsorensuche sich der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. bei Frau Büttner-Wenzing, Rauenstein, bedankt.

 

Die Grundschüler und Fachlehrer für Kunsterziehung haben mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb ihr Interesse an der Geschichte unserer Heimat bezeugt und die Sorgen des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins e.V. um die Rettung der Burgruine Rauenstein in die Öffentlichkeit getragen, deren touristischen Wert in malerischer Lage auch die Lehrerkollegen aus Oberfranken erkannten.

 

„Die Kinder haben es uns mit Buntstiften, Pinseln und Papier vorgemacht, wie interessant sie Burgen und Schlösser in ihrer Phantasie- und Gedankenwelt finden. Wir Erwachsenen sollten uns ein Beispiel an ihnen nehmen“, sagt Vereinschef Büttner.

 

 

Freies Wort, Mittwoch, 10. Mai 2005

 

Mal- und Zeichenwettbewerb - Burgen in bunten Bildern

 

In der Zeit vom 13. Mai bis 25. Juni können Besucher des Schildkröt-Puppenmuseums Rauenstein auch kleine „Gemälde“ von Grundschülern der Klassen 1 bis 4 bestaunen. Der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. […] hat den ersten länderübergreifenden Mal- und Zeichenwettbewerb ins Leben gerufen. Dieser steht unter dem Motto: Kinder lieben Ritterburgen.

 

Rauenstein – Malt und zeichnet Burgen und Burgruinen aus dem Südthüringer und oberfränkischen Raum! – so der Aufruf des Vereins, der auf fruchtbaren Boden fiel. […] Fünf Grundschulen folgten dem Aufruf mit wahrer Kreativität. Aus Oberfranken beteiligten sich die Grundschule Coburg-Creidlitz und die E.-Fischer Grundschule aus Dörfles-Esbach, worüber sich die Vereinsaktiven ganz besonders freuen, denn der Geschichtsverein arbeitet länderübergreifend mit Coburg zusammen.

 

Aus dem […] Hinterland des Südthüringer Raumes beteiligen sich die Grundschule Schalkau, Mengersgereuth-Hämmern und Rauenstein. An Einfallsreichtum und Kreativität fehlte es den Kindern wahrlich nicht, wie man in der Exposition sehen kann. […]

 

Dass die Schau […] möglich wurde, ist der Inhaberin der Firma Schildkröt, Hannelore Biemann, zu danken. […] Der Geschichtsverein dankt neben den Leitern der beteiligten Schulen und den Fachlehrern für Kunsterziehung auch den zahlreichen Sponsoren, die anspruchsvolle Sachpreise stifteten. […]

 

(Dorothea Büttner-Wenzing)

 

 

Freies Wort, Mittwoch, 15. April 2005

 

Mal- und Zeichenwettbewerb - Mitmalen lohnt sich

 

Der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. […] ruft die Grundschüler des Hinterlandes und des oberfränkischen Raumes zum 1. Bundesländer übergreifenden Kreativwettbewerb auf.

 

Rauenstein – Der überregionale Geschichtsverein, der sich den Erhalt der mittelalterlichen Burganlagen auf seine Fahnen geschrieben hat, möchte bereits die Jüngsten für das historische Erbe sensibilisieren […] Burgen bzw. Burgruinen prägen das Schaumberger Land ebenso wie den oberfränkischen Raum.

 

Kinder sind kreativ und interessieren sich für die Geschichte des Mittelalters und dessen sagenumwobene Burgen. Deshalb wandte sich der Verein auch an die Schüler der 1. bis 4. Klassen. […] Der Zeichenwettbewerb steht unter dem Motto „Kinder lieben Ritterburgen – Malt Burgen und Burgruinen unserer Region!“

 

Die Präsentation der kleinen Kunstwerke wird in der Zeit vom 14. Mai bis 30. Juni im Schildkröt-Puppen Museum Rauenstein stattfinden. Dankenswerterweise hat die Inhaberin des Unternehmens, Hannelore Biemann, die Räume des Museums für die Schau zur Verfügung gestellt.

 

Zudem wurden Sponsoren gewonnen, damit die kleinen Künstler mit ansprechenden Preisen ausgezeichnet werden können.

 

(Kai-Marian Büttner)

 

 

Freies Wort, Mittwoch, 02. März 2005

 

Gemeinsam für Tourismus und Denkmalschutz stark machen

 

„Das Interesse an Rauenstein ist groß“ - Mit diesem Satz kündigte Rechtsanwalt Dr. Hans-Heinrich Eidt aus Coburg den Besuch von Mitgliedern der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. beim Thüringisch-Fränkischen Geschichtsverein e.V. in Rauenstein an.

 

RAUENSTEIN – Der Einladung des Rauensteiner Vereins waren am vergangenen Sonntag circa zwanzig Coburger Vereinsfreunde in das verschneite Dorf gefolgt, um gemeinsam einen Tag zwischen Burgruine, Schloss und Porzellanmuseum in malerischer Winteridylle zu verbringen. Dem Treffen war die freundschaftliche Kontaktaufnahme zwischen den Vereinsvorsitzenden Dr. Eidt und Büttner Ende letzten Jahres vorausgegangen, bei der das gemeinsame Interesse am Denkmalschutz im thüringisch-fränkischen Bereich deutlich wurde.

 

Nach einem Rundgang durch Rauenstein kamen beide Vereine zum Mittagessen auf der Triniushütte zusammen. Hier, hoch über Rauenstein, mit dem Blick ins Coburger Land gerichtet, wurde auch der wechselseitige Beitritt beider Vereine, mit dem Ziel künftiger Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Denkmalschutzes, der Denkmal- und Stadtbildpflege, feierlich unterzeichnet. Bild

 

Dabei kann der junge Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. auf die über dreißigjährige Erfahrung der Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V. im Bereich des Denkmalschutzes zurückgreifen, deren Engagement beispielsweise der Erhalt des historischen Charakters der Coburger Altstadt zu verdanken ist.

 

Am Nachmittag luden die Rauensteiner Vereinsmitglieder die Coburger Vereinsfreunde zu einem Besuch im Museum „Neues Schloss Rauenstein“ ein. Auf großes Interesse stieß dabei das Rauensteiner Porzellankabinett, für dessen Erhalt sich der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein e.V. ausdrücklich einsetzt. Die Museumsleiterin Frau Buff führte souverän durch die Ausstellung und überzeugte mit großer Detailkenntnis über Produktion, Dekore und Handelswege des Rauensteiner Porzellans. Der erfolgreiche Aufbau des Museums und die gelungene Ausstellung wurden durch eine Spende der Coburger Vereinsfreunde belohnt.

 

Anschließend saßen beide Vereine bei Kaffee und Kuchen im Hotel „Zum Ritter von Schaumberg“ zusammen und ließen das erste gemeinsame Kennen lernen in gemütlicher Runde ausklingen.

 

Dass der denkmalschutzwürdige Gesamtkontext Rauensteins, dessen „Kontextmodell“ auf der Vereinsseite im Internet unter www.TFGV.de abrufbar ist, erhalten und touristisch nutzbar gemacht werden muss, hat auch unter den Vereinsfreunden aus Coburg Zustimmung gefunden. Auch sie riefen dazu auf, mehr für den Erhalt der Burgruine als Wahrzeichen des Dorfes und der Sanierung des Schlosses samt Museumsausbau als Kulturmittelpunkt und Touristenmagnet im Schaumberger Land zu tun. Gemeinsam sind wir stark!

 

(Kai-Marian Büttner)

SPENDENAUFRUF FÜR DEN ERHALT DER BURGRUINE UND DER ERWEITERUNG

DER PORZELLANSAMMLUNG DES MUSEUMS SCHLOSS RAUENSTEIN

 

Spendenkonto vorhanden.