2007

Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V.

 

  • gemeinnütziger Verein für Heimatkunde, Heimatpflege, Denkmalschutz und Denkmalpflege
  • seit 2004 Förderverein der Burgruine Rauenstein und des Museums Schloss Rauenstein

 

Pressearchiv 2007

 

Freies Wort, 05. Juni 2007

 

Gemeinsam einiges bewegt

 

Zwei Vereine und die Feuerwehr bei Arbeiten an der Burgruine Rauenstein

 

Erneut waren am vergangenen Samstag Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins e.V., der Feuerwehr und des Kultur- und Heimatvereins Rauenstein an der Burgruine im Einsatz – in dieser Konstellation ein erfreuliches Novum.

 

[…] Nicht nur aus Rauenstein, sondern auch aus Schalkau und Sonneberg waren die Helfer angereist, insgesamt 3 Generationen in gemeinsamer Sache mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen: In kleinen Schritten die Burgruine Rauenstein wieder begeh- und erlebbar zu machen. Wahrlich, angesichts der bevorstehenden Aufgaben, eine Herausforderung und gleichzeitig ein Kampf gegen die Natur mit ihren sprießenden Baumtrieben, die erneut alles zu überwuchern drohten und den Verfall, der an der Ruine seit Jahrzehnten nagt.

 

Dem Enthusiasmus der Interessengemeinschaft tat dies keinen Abbruch. Vielleicht ist es gerade das generationsübergreifende Miteinander, das zum Mitmachen anspornt und schon am frühen Morgen, selbst junge Leute am Wochenende aus dem Bett lockt.

 

Zunächst wurde das Burgplateau von den Baumtrieben befreit, die aus den Baumstümpfen der im vergangenen Jahr gefällten Bäume allerorts sprossen. Dann galt es erneut gegen die Unmengen von Abraum und Überreste der Betonspritzarbeiten anzukämpfen, die sich um den Bergfried und an Steilhang des Halsgrabens auftürmen.

 

Selbstverständlich war auch diesmal wieder für alle fleißigen Helfer gut gesorgt. Zum ersten Mal kam der circa 150 Jahre alte Kupferkessel am Dreibeingrill über knisterndem Lagerfeuer für das Mittagsmahl zum Einsatz und rundete das Arbeitserlebnis an der Burgruine mit historischem Flair ab.

 

Wenn das Wetter weiterhin so gut mitspielt, soll er bereits am [07. Juli] wieder dampfen und dann noch mehr engagierte Burgenfreunde um sich versammeln. Mitmachen lohnt sich! [...]

 

(Kai-Marian Büttner)

 

 

Freies Wort, 15. Mai 2007

 

Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein hat nun eine Heimstatt

 

Über 250 Stunden am Vereinsdomizil gewerkelt

 

RAUENSTEIN – Seit drei Jahren wirkt nun schon der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein. Seit dem Wochenende verfügt er auch über ein eigenes Vereinsheim in Rauenstein. Samstagnachmittag wurden die neuen Räumlichkeiten im Haus Schlossgasse 10 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

 

Das Haus, in dessen dritten Stock der Verein nun sein festes Domizil hat, gehörte zur einstigen Porzellanmanufaktur Rauenstein und steht außerdem direkt am Fuße des Burgberges mit der Ruine. Beides versinnbildlicht die beiden Hauptthemengebiete, mit denen sich die Vereinsmitglieder von Anbeginn ihres Wirkens beschäftigt haben: die Geschichte der Porzellanindustrie in Rauenstein und die der Burgruine sowie deren Erhaltung.

 

Dass letztere gefährdet, ja sogar gesprengt werden sollte, da ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet war, hatte den Ausschlag dazu gegeben, dass sich der Verein überhaupt gründete. Nun, die Ruine ist mittlerweile glücklich gerettet, wieder gesichert und harrt einer weiteren Erschließung. So kann man sich nun wieder verstärkt der Geschichte des Rauensteiner Porzellans und seiner Herstellung widmen, wie Vereinsvorsitzender Kai-Marian Büttner in seiner einleitenden Rede zur Feierstunde am Samstagnachmittag betonte. […]

 

Schneller als erwartet ergab sich für den noch jungen Verein die Möglichkeit, sich eigene Vereinsräumlichkeiten einzurichten. Ende 2006 hatte der Verein beim Gemeinderat von Effelder-Rauenstein den Antrag auf Räumlichkeiten gestellt. Und schneller als erwartet, kam von Seiten der Kommune die Anregung, das gesamte dritte Stockwerk von Schlossgasse 10 – einem kommunalem Haus, in dem bereits die Rauensteiner Feuerwehr Räume nutzt – zu übernehmen. Das war dann aber, wie Büttner zugab, fast schon zu viel des Guten, denn eine ganze Etage auszubauen und zu füllen, dafür reichte es dann, trotz vielfältiger Vereinsaktivitäten, doch noch nicht.

 

So machte man sich zunächst daran, drei Räume herzurichten. Insbesondere die Jugend im Verein habe sich bei ihrer Herrichtung in Eigeninitiative sehr hervorgetan. „So wurden seit Ende des vergangenen Jahres – vornehmlich an den Wochenenden – über 250 Arbeitsstunden geleistet“, so Büttner. Bei Ausstattung der Räume war man durch Spenden aus der Bevölkerung und von ortsansässigen Vereinen […] unterstützt worden. Auch bei Ausrichtung der festlichen Eröffnung des Vereinsheims am Sonnabend haben eine ortsansässigen Bäckerei, ein Getränkehändler aus dem Ort und eine bekannte Brauerei aus Thüringen den Verein nicht im Stich gelassen. [...]

 

Die besagten Räume waren zunächst entkernt und dann wieder saniert worden. So entstand das so genannte „Konferenzzimmer“, in dem die Vereinsmitglieder am Samstag Landrätin Christine Zitzmann, Rainer Blechschmidt, den Hauptamtsleiter der Gemeinde Effelder-Rauenstein, und weitere Gäste empfingen, das benachbarte, mit einem Computerarbeitsplatz ausgestattete „Bürozimmer“ und das, allerdings noch nicht ganz fertige, „Stammtischzimmer“. Den Flur hat man mit einigen Beispielen der Malwettbewerbe dekoriert, die der Verein mitinitiierte und bei denen Kinder dazu aufgerufen waren, heimatgeschichtliche Themen zu veranschaulichen.

 

Im Büro wirkte im März/April bereits eine Hilfskraft, die dem Verein als Halbtagskraft eine Zeit lang zur Verfügung stand, deren geförderte Arbeitsmaßnahme aber im April ausgelaufen ist. Nun hofft man auf eine eventuelle Verlängerung.

 

Büttner vergaß auch nicht, darauf hinzuweisen, dass der Vereinsname „Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein“ nicht etwa aus „Größenwahn“ resultiere, sondern tatsächlich daher, dass sich der Verein eben von Anfang an aus thüringischen, aber auch fränkischen Mitgliedern zusammensetzte. Und auch der Partnerverein – die Gemeinschaft Stadtbild Coburg – sei ja eine fränkische Vereinigung. Der Vereinsvorsitzende schloss seine Rede mit den Worten: „Sie sehen also: An Ideen mangelt es uns nicht und wir sind bemüht, diese Räume mit Leben zu erfüllen.“

 

Landrätin Zitzmann, die dem Verein als Geschenk ein Gästebuch für ihr neues Vereinsheim überreichte, dankte den Gastgebern nochmals, dass sie in der Angelegenheit „Sicherung Burgruine Rauenstein“ am Ball geblieben seien und einen gewissen Druck ausgeübt hätten. Nur so sei es möglich gewesen, letztendlich zu erreichen, dass es mit den Arbeiten an der Burgruine doch noch klappte. Außerdem lobte sie, dass es dem Thüringisch-Fränkischen Geschichtsverein gelungen sei, in seinen Reihen auch eine engagierte Jugendgruppe aufzubauen. Nachwuchsgewinnung sei heutzutage ja nicht für jeden Verein ein leichtes Brot.

 

Die Landrätin erklärte zudem, mit Blick auf die sich durch die Gastgeber wiederum vervielfältigenden heimatkundlichen Aktionen im Landkreis: „Der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein ist ein weiterer Verein, der mich einmal mehr in meiner Idee bestärkt, einen Kreisheimatpfleger zu berufen.“ [...]

 

Die Gastgeber bedankten sich beim Kreisoberhaupt mit einem ganz besonderem Geschenk: einer Lithofanie, die eine Ansicht von Rauenstein zeigt und von Porzellanmalerin Petra Mende-Schulze geschaffen wurde. Eine Lithofanie ist eine dünne,unglasierte Porzellanplatte mit bildlicher Reliefdarstellung, die im durchscheinenden Licht plastisch hervortritt. Aus den geschickten Händen von Mende-Schulze gingen übrigens auch die Salz- und Pfefferstreuer im Outfit Rauensteiner Schlossgeister hervor, die von Touristen genau so käuflich erworben werden können wie die am Samstag erstmals präsentierte Lithofanie.

 

Im Gefolge der Einweihungsfeier boten der Kultur- und Heimatverein Effelder-Rauenstein und der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein den Gastgebern eine engere Zusammenarbeit an. Eine solche hat sich unter den beiden Genannten schon bestens bewährt. Weshalb also nicht eine gleichartig gute Kooperation mit diesem Verein?

 

Der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein, gemeinnütziger Verein für Heimatkunde und Heimatpflege, entstand im Jahre 2004. Heute zählt er zirka 25 Heimat- und Geschichtsbegeisterte in seinen Reihen, davon etwa 15 Aktive. Stefan Endter, das jüngste Vereinsmitglied, zählt 19 Lenze, Werner Müller-Claud, das älteste, bereits 86. Die Mitglieder stammen aus dem Gebiet von Coburg und Rödental bis Rauenstein beziehungsweise dem Landstrich von Schalkau bis Effelder und Rabenäußig. [...]

 

Mit [Martin] Knoch aus Coburg, der sich insbesondere mit der Geschichte des einst auch in Rauenstein reich begüterten Adelsgeschlechtes der Schaumberger beschäftigt, schaute am Sonnabend auch noch ein Repräsentant der fränkischen Mitgliederschaft des Vereins vorbei. Durch seine, von Anfang an ländergrenzenübergreifende Rolle wird klar, dass der Thüringisch-Fränkische Geschichtsverein nicht nur seinen Namen gerecht werden, sondern auch weit über die Grenzen des Rauensteiner Talgrundes hinausblicken und -wirken will. […]

 

(Stefan Löffler)

 

 

Freies Wort, 23. April 2007

 

Großreinemachen angesagt

 

Interessengruppen, Wohngemeinschaften und Verein im Einsatz

 

[...] Zweiter Einsatz an der Burgruine

 

Schon den zweiten Einsatz [nach der gelungenen Aktion der Feuerwehr] starteten am Samstagvormittag Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins Rauenstein und einige Interessenten an der Burgruine. Spritzbewurf, der heruntergerieselt war, musste weggehackt und die alte Burgeinfahrt wieder freigelegt werden. [...]

 

Hand angelegt wurde auch an den gefällten Bäumen. [...] Schritt für Schritt will der Verein weitere Vorhaben in Angriff nehmen. So ist [was im TFGV nie beschlossen wurde] unter anderem geplant, einen ursprünglichen Torbogen wieder aufzubauen [von dem niemand genau weiß, wo er sich wirklich befand und der auf einer Fotopostkarte von 1915 nicht abgebildet ist - hier besteht offenbar noch Klärungsbedarf, um das Ruinenareal nicht zum “Englischen Garten” zu verhübschen]. [...]

 

(Cathrin Nicolai)

 

 

Freies Wort, 17. Februar 2007

 

Eine kleine aktive Truppe

 

Rauenstein

 

„Wir werden uns bei der weiteren Sanierung und Rekonstruktion der Burgruine Rauenstein einbringen“, bemerkte kürzlich Reiner Blechschmidt, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Rauenstein. [...]

 

Da gebe es zum Beispiel die Brigade „Schönere Heimat“. [TFGV und KHV] Vereinsmitglied Dietmar Lobenstein und seine Mitstreiter haben inzwischen den Poppengrund bei Rauenstein zu einem wahren Schmuckstück gemacht. [...]

 

Ein konkretes Objekt haben sie unmittelbar vor der Haustür – die Burgruine Rauenstein. Dort wurde im Schulterschluss zwischen Kommune und Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen der Bergfried saniert. Jetzt ist dort aber auch ehrenamtliches Engagement gefragt. Man werde sich dort einbringen, bemerkte Blechschmidt. Vor allem werde man die Zusammenarbeit mit dem zweiten Verein am Ort, dem Thüringisch-Fränkischen Geschichtsverein, suchen. [...]

 

 

Freies Wort, 11. Januar 2007

 

Das Schaumberger Land hat jetzt sein Wahrzeichen wieder

 

Rauenstein - Das Schicksal der Reste der Rauensteiner Burg bewegt die Bevölkerung. Kurz vor Weihnachten wurde ein wichtiges Sanierungsvorhaben abgeschlossen, das verhindern soll, dass der Verfall der Mauerreste fortschreitet:

 

Zur Freude der Bevölkerung, pünktlich kurz vor dem Fest, haben die fleißigen Arbeiter der Firma Bennert die Burgruine restauriert übergeben. Sie arbeiteten bei jedem Wetter – oft bis in die Abendstunden hinein – am Burgfried der Rauensteiner Burgruine, was eine echte Herausforderung darstellte, da es keine alltägliche Arbeit war.

 

Die Sanierung stieß bei der Bevölkerung auf geteiltes Echo. Nicht alle waren mit dem Resultat zufrieden, da sie sich eine Vorgehensweise in Anlehnung an mittelalterliche Bauweise gewünscht hätten, um den Burgfried historisch aufzuwerten. Andere hingegen waren nur froh, dass die Ruine vor weiterem Verfall gerettet wurde.

 

Jedoch, wie so oft im wahren Leben, scheitern Wünsche und Vorstellungen an den finanziellen Möglichkeiten, so wohl auch in diesem Fall. Obwohl genügend Schiefergestein vorhanden, erschienen der Firma und den Verantwortlichen Aufwand und Kosten vermutlich zu hoch. Daran scheiterte letztendlich die stilechte Sanierung der Ruine. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies möglich gewesen wäre, hätte man beim ersten Versuch, die Ruine zu retten, nicht sehr viel Geld buchstäblich in den Sand gesetzt. Die Verhüllung – einige nannten es „Kondom“ oder „a la Christo“ – schluckte sehr viel Geld, dass es für eine Grundsanierung nicht ausreicht.So tümpelte die altehrwürdige Ruine weiter vor sich hin, dem Verfall preisgegeben.

 

Letztendlich verdanken wie es vor allem dem unermüdlichen Einsatz des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins, welcher nicht müde wurde, sich für den Erhalt der Burgruine bei der Gemeinde, der LEG und anderen kompetenten Stellen einzusetzen, auch wenn sich der Verein nicht medienwirksam in Szene setzte.

 

Wichtig allein ist: Das Schaumberger Land hat sein Wahrzeichen wieder. Zumindest von weitem kann man mit dem Ergebnis der Sanierung zufrieden sein. Bei näherer Betrachtung dominiert ein betonähnliches Kondom, welches dem Burgfried übergestülpt wurde. Glaubt man der Aussage des Firmenchefs (Freies Wort vom 28. Dez. 2006), dann wird witterungsbedingt in einigen Jahren das Original Schiefergestein der Region wieder zutage treten und alle werden vermutlich mit dem Resultat zufrieden sein.

 

Hat sich der Kampf also doch gelohnt? Der Geschichtsverein, dessen Bemühungen für den Erhalt nicht genügend gewürdigt wurden, hat über zwei Jahre lang erfolgreich versucht, die Bevölkerung für diese Sanierung zu interessieren. Postkarten wurden gedruckt, Schüler veranstalteten länderübergreifende Zeichenwettbewerbe unter dem Motto „Rettet die Burgen!“, um so auf die Probleme aufmerksam zu machen. Ebenfalls durch den Heimatboten des TFGV konnten Interessenten Informationen entnehmen, wie jeweils der aktuelle Stand der Dinge war und welche weiteren Aktivitäten vom Verein ausgehen, um den Verfall der Ruine zu stoppen. Die Zeit drängte, wollte man sich nicht mit einem Steinhaufen aus Burgresten für die Nachwelt begnügen.

 

Während der schönen Vorweihnachtstage konnte man sich davon überzeugen, dass der Burgfried zum Besuchermagnet für Rauensteiner und seine Gäste wurde. Man spürte auch, dass einige das Resultat okay fanden. Andere, wohl mit mehr historischem Anspruch, hätten sich eine originalgetreuere Sanierung gewünscht. Prima fanden am Ende alle, dass die Ruine gerettet und der Nachwelt erhalten werden konnte. Begeisterung löste es aus, dass die Ruine während der Feiertage angestrahlt wurde und weithin in den nächtlichen Himmel leuchtete. Das Ensemble Burgfried und Kirche anzustrahlen, hatte etwas Majestätisches. Es wäre schön, wenn dies an Sonn- und Feiertagen möglich und zu einer Tradition würde.

 

Noch ein paar Worte zur Vision „Aussichtsplattform“. Auch hier denke ich, sollte man im Vorfeld die Meinung der Bevölkerung und der ortsansässigen Vereine hören und gut abwägen, welche Variante die Beste ist. Einige Spaziergänger fanden die Idee nicht schlecht; die Mehrheit, mit denen ich mich unterhielt, sahen darin einen Stilbruch und meinten, Stahlkonstruktionen sollten nicht mit mittelalterlichen Wahrzeichen kombiniert werden.

 

Außerdem, so die Bedenken, zu viel Touristen und Schulklassen auf diesem kleinen Burgberg zu vereinen, könnte die Natur in Mitleidenschaft ziehen. Einen schönen Blick auf das idyllisch gelegene Rauenstein und seine malerische Umgebung bietet auch die Aussicht unterhalb der Kirche. Die fleißige Rentnerbrigade des Ortes hat auch hier schöne Sitzgelegenheiten zum Verweilen geschaffen. Wie wäre es, wenn man sich dazu entschließen könnte, die östliche Schutzmauer in mittelalterlicher Bauweise zu sanieren?

 

Lobenswert sind auch die Bestrebungen des TFGV e.V. und der fleißigen „Heinzelmännchen“ (Rentnerbrigade), welche lehrreiche Schautafeln über die Tier- und Pflanzenwelt der Region rund um den Herrenteich aufstellten. Bald schon eine Heimat- und Sachkunde-Unterrichtstunde im Wald? Man kann sich gut vorstellen, dass es den Grundschülern aus dem Schaumberger Land gefallen würde. Vermutlich hat der Geschichtsverein weitere Vorhaben geplant: Vielleicht werden schon bald auch auf dem Burgberg Tafeln mit historischem Hintergrund angebracht.

 

Der erste Schritt ist getan. Das Schaumberger Land hat sein Wahrzeichen wieder und das ist in Zeiten knapper Kassen ein Erfolg aller Mitstreiter. Wenn im Vorfeld alle Interessenten einbezogen würden, könnte sich im Nachhinein die Mehrheit besser mit den Ergebnissen identifizieren. (TTN)

 

SPENDENAUFRUF FÜR DEN ERHALT DER BURGRUINE UND DER ERWEITERUNG

DER PORZELLANSAMMLUNG DES MUSEUMS SCHLOSS RAUENSTEIN

 

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