2012

Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V.

 

  • gemeinnütziger Verein für Heimatkunde, Heimatpflege, Denkmalschutz und Denkmalpflege
  • seit 2004 Förderverein der Burgruine Rauenstein und des Museums Schloss Rauenstein

 

Pressearchiv 2012

 

Freies Wort

 

Montag, 30.04.2012

 

Viel Einsatz für die Burg

 

Bei ziemlich schweißtreibenden Temperaturen haben Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins Info-Tafeln auf der Burg Rauenstein aufgestellt.

 

Rauenstein - Das Samstagswetter war eigentlich etwas für geruhsame Ausflüge. Aber am Samstagvormittag war für einige unentwegte Freiwillige erst einmal Knochenarbeit auf der Burgruine Rauenstein angesagt. Sieben Mitglieder und Freunde des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins hantierten dort mit Hacke, Schaufel und Schubkarre.

 

"Problematisch ist hier immer der An- und Abtransport von Geräten und Material", erklärte Vereinsvorsitzender Kai-Marian Büttner. Mit dem Fahrzeug kommen die freiwilligen Helfer gerade einmal bis auf halbe Höhe, für den Rest ist die Schubkarre dann die einzige Transporthilfe. Und am Samstag mussten auch einige Zementsäcke hoch transportiert werden, denn die Metallstützen für die vier Informationstafeln sollen stabil im Boden verankert werden. Keine unbedingt leichte Arbeit bei diesen Temperaturen.

 

"Die Informationstafeln gibt es schon länger, nun geht es darum, sie auch im Burggelände aufzustellen", erklärte Büttner. Damit habe der Besucher dann die Gelegenheit, sich nicht nur über die Burggeschichte zu informieren, sondern die Relikte des Burgberges auch in ihrer Funktion näher einzuordnen.

 

Tafeln und Fahnenmast

 

Der rund 30-köpfige Verein kümmert sich schon sehr lange um die Burgruine. Mit dabei ist auch immer wieder der bereits 77-jährige Dietmar Lau, der auch am Samstag wieder beim Graben von Pfostenlöchern und dem Aufstellen der Tafeln sowie eines Fahnenmastes dabei war. "Es muss doch auch einmal mit dem Tourismus bei uns vorwärts gehen", erklärte der Rentner, der sich auch kürzlich beim Arbeitseinsatz des Tourismusvereins Schaumberger Land beteiligt hatte. Dass es vorwärts geht, hoffen die Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins auch für die Burgruine Rauenstein. "Größtes Sorgenkind ist der vermutliche Torbau unterhalb des Bergfrieds", sagte Büttner. Dort halten verspannte Holzbretter und ein grünes Netz das schon sehr bröselige Mauerwerk in einem Korsett. Zwar habe es vor einigen Jahren schon ein Sanierungskonzept gegeben, erläuterte der Vereinsvorsitzende. Diese kenne er aber auch noch nicht. Und Handlungsbedarf gebe es, vor allem auch deshalb, weil die ehemalige Burganlage der Herren von Schaumberg ja eine der Wahrzeichen der Region ist, das man auch gerne vorzeigen möchte. "Den neuen Bürgermeister Jürgen Köpper habe ich deshalb zu einem Besuch der Anlage eingeladen, damit er sich ein Bild machen kann", sagte Büttner. An Engagement auf der Burgruine fehlt es nicht, wie der vergangene Samstag bewies. Und das war auch nur der erste Einsatz in diesem Jahr, dem noch weitere folgen sollen. [...]

 

(Thomas Schwämmlein)

SPENDENAUFRUF FÜR DEN ERHALT DER BURGRUINE UND DER ERWEITERUNG

DER PORZELLANSAMMLUNG DES MUSEUMS SCHLOSS RAUENSTEIN

 

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