2013

Thüringisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V.

 

  • gemeinnütziger Verein für Heimatkunde, Heimatpflege, Denkmalschutz und Denkmalpflege
  • seit 2004 Förderverein der Burgruine Rauenstein und des Museums Schloss Rauenstein

 

Pressearchiv 2013

 

Freies Wort

 

Mittwoch, 21. August 2013

 

Schutzhütte und neue Sitzgruppe

 

Die Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins rüsten für den kommenden Tag des offenen Denkmals Anfang September. [...]

Auf der Burgruine Rauenstein hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Wanderer konnten dort bereits eine Sitzgruppe und neue Informationstafeln in Augenschein nehmen. Unterstützung erhielten die Mitglieder [...] dabei durch die Schwesterfirmen der Unternehmensgruppe FCT und die Gemeinde Frankenblick.

"Nun endlich, nach langer Anlaufzeit sind die durch ABS Neuhaus gerfertigten Tische, Bänke sowie die Wanderhütte mit Geräteschuppen auf der Ruine aufgestellt worden", berichtet Vorsitzender Kai-Marian Büttner im jüngsten Newsletter des Vereins. Dass es nun doch Herbst geworden si, bis Hütte und Sitzgruppe Aufstellung finden konnten, hatte seinen Grund in Forstarbeiten. Über mehrere Wochen sei die Zufahrt zur Burgruine blockiert gewesen, sodass an einen Transport dorthin nicht zu denken gewesen sei. [...]

"Wir hoffen, dass der neue Fest- und Wanderplatz von allen Bürgern, aber auch Gästen aus nah und fern gut angenommen wird und nicht Opfer des allgegenwärtig zunehmenden Vandalismus wird", sagt Büttner. Dafür bitte man alle Rauensteiner um wachsame Augen. [...]

Wer sich einmal selbst ein Bild von der Arbeit der Vereinsmitglieder machen möchte, hat dafür während des kommenden Tages des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, ab 14 Uhr gelgenheit. Das Denkmaltagsmotto "Jenseits des Guten und Schönen - unbequeme Denkmale?" biete sich auch für die Burgruine Rauenstein an.

Natürlich setze man auf die Unterstützung der Vereinsarbeit, betont Vorsitzender Büttner. Neben Spenden könne dies auch ein Arbeitseinsatz sein. "Selbstverständlich freuen wir uns über zweckgebundene und freie Geldspenden für die Vereinsarbeit", sagt Büttner. Manchmal helfen auch Kleinigkeiten wie Spaten, Schaufeln, Rechen und Sägen. "Auch Heimatliteratur ist in unserer Vereinsbibliothek besser aufgehoben als in der Papiertonne, alte Postkarten oder Fotos für unsere Forschungsarbeiten sind hilfreich", erklärt der Vorsitzende.

 

Thomas Schwämmlein

 

 

Freies Wort

 

Montag, 22.04.2013

 

Freiwillige putzten den Landkreis heraus

 

Der Frühjahrsputz als Massenveranstaltung prägte am Wochenende das Geschehen im Landkreis Sonneberg. Überall legten Ehrenamtliche aus den verschiedensten Vereinen Hand an, um die Landschaft zu verschönern.

 

Sonneberg/Blechhammer/Schalkau/Neuhaus-Schierschnitz/Frankenblick - Beinahe hätte der Trend des Wetters in Nähe Gefrierpunkt die Frühjahrsputz-Offensive am Samstag einfrieren lassen. Aber weit gefehlt, ob in der Spielzeugstadt am Kletterfelsen bei Blechhammer oder am Goldpfad im Schaumberger Land - den Drang, die heimischen Gefilde in Ordnung zu bringen konnte ein wenig Kälte nicht stoppen. […]

 

Sorgenvolle Blicke

 

Nur der Auftakt für eine ganze Reihe von Einsätzen war der Samstag die Reinigungsaktion auf der Burgruine Rauenstein. Mitglieder des Thüringisch Fränkischen Geschichtsvereins hatten sich dort getroffen um die Spuren des Winters zu beseitigen. Zu tun gäbe es einiges, bemerkt Vorsitzender Kai-Marian Büttner. Sorgen bereitet den Mitgliedern einige Teile des Mauerwerks, wo etwas mehr geschehen müsse. "Uns helfen die schönsten Wanderwege nichts, wenn links und rechts die Sehenswürdigkeiten zusammenzufallen drohen", sagte Büttner und deutete auf bröckelndes Mauerwerk der Burg. Absperren jedenfalls könne nicht die Lösung sein.

 

Der Einsatzbereitschaft der Aktiven tue das jedoch keinen Abbruch, denn die Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins planen bereits die nächsten Einsätze. Vorgesehen sei auch eine neue Wanderhütte. "Da wird uns aber die ABS Neuhaus am Rennweg unter die Arme greifen", hoffte Vereinsvorsitzender Büttner. Die neuen Arbeitseinsätze werde man rechtzeitig auf der Homepage des Vereins veröffentlichen. […]

 

Thomas Schwämmlein und Andreas Beer

 

 

Freies Wort

 

Montag, 11.03.2013

 

Wahrzeichen des Ortes erhalten

 

Mehr Engagement für die Pflege und den Erhalt der Burgruine Rauenstein erhoffen sich die Mitglieder des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins.

 

Rauenstein - "Alleine auf unserer Hompage informierten sich [2012] 20 000 Personen, knapp 160 000 Mal wurde die Seite angeklickt", bemerkte Kai-Marian Büttner. Indessen wollte der Vorsitzende des Thüringisch-Fränkischen Geschichtsvereins in Rauenstein zur offenen Mitgliederversammlung am Samstagabend weniger frohe Botschaften unter die Menschen bringen, als vielmehr mahnen. Denn dem großen virtuellen Interesse an der Vereinsarbeit entspräche kaum ein nachweisbares Engagement - etwa für den Erhalt der Burgruine Rauenstein.

 

"Auf die Schultern wurde uns oft geklopft, wohlwollend die bisherige Arbeit gelobt", stellte Büttner fest. Alleine damit lasse sich aber ehrenamtliches Engagement nicht organisieren. "Wenn jeder Besucher der Burgruine, der dort mit Kindern Gästen und dem Hund verweilt, nur einmal im Jahr mit anpacken würde, könnten wir uns das Freibier bei Einsätzen wohl nicht mehr leisten", merkte der Vorsitzende mit sarkastischem Unterton an. Nachlassendes Engagement wolle er indessen weniger mit Desinteresse in Verbindung bringen.

 

Durch Umzüge und Wegzüge engagierter Vereinsmitglieder sei die Schar der Helfer bei Arbeiten auf der Burgruine arg zusammengeschmolzen. Deshalb habe man auch ins Vereinsheim zur offenen Mitgliederversammlung eingeladen, um vielleicht auch neue Mitstreiter zu gewinnen. "Es geht in Rauenstein darum, das Wahrzeichen des Ortes zu pflegen und zu erhalten", sagte Büttner.

 

"Ich wohne selbst in Rauenstein, sehe wie die Sache verfällt, aber gemacht habe ich auch nichts", bekannte Volkmar Welzer, der Büttners Aufruf gefolgt war. Er war an diesem Abend einer der wenigen, der sich auf den Weg ins Vereinsheim gemacht hatte. Dass er etwas enttäuscht sei, wolle er da nicht verheimlichen, meinte er in der kleinen Runde am Tisch.

 

Allerdings mache die dünne Personaldecke nicht nur dem Rauensteiner Verein Sorgen, meinte Büttner. Das Problem merke man allerorten. Eine Chance bestehe allerdings, wenn man nach Verbündeten Ausschau halte, nach neuen engagierten Mitgliedern, aber auch nach Vereinen, die ähnliche Interessen hätten. Da wolle man in nächster Zeit sondieren.

 

Unterstützung aus dem Ort

 

Verstecken müssen sich die Vereinsmitglieder nicht, denn sie haben einiges vorzuweisen. Auch wenn Teile der Burganlagen noch gesichert werden müssen, hat sich in den vergangenen Jahren - vor allem dank des Engagements Ehrenamtlicher - einiges getan. Informationsschilder wurden aufgestellt und die Anlage erschlossen. Rückschläge blieben indessen auch nicht aus. Verärgert erzählte Büttner, wie extra von Vereinsmitglied Dietmar Lau vorbereitete Steine kurz vor ihrem Einbau einfach von der Burg geklaut worden seien. Das trage nicht gerade zur Motivation bei.

 

Trotzdem geben die Vereinmitglieder nicht auf. Unterstützung erhielten sie im vergangenen Jahr durch die Gemeinde Frankenblick sowie die beiden Unternehmen FCT-Systemtechnik und FCT Ingenieurkeramik aus Rauenstein.

 

Von der Gemeinde wurde eine Schutzhütte bereit gestellt, von den Sponsorengeldern der beiden Unternehmen wurden Sitzgelegenheiten angefertigt, die demnächst aufgestellt werden sollen. Aus eigenen Mitteln schaffte der Verein Arbeitsgeräte an, die demnächst bei den Arbeitseinsätzen zum Einsatz kommen sollen.

 

Wenn der Schnee weg ist, soll es wieder Arbeitseinsätze auf der Burg geben. Helfer seien immer gerne gesehen, erklärte Büttner. Volkmar Welzer jedenfalls möchte kommen. "Ich möchte sehen, dass Erhaltenswertes auch erhalten bleibt", begründete der Rauensteiner sein Engagement.

 

Thomas Schwämmlein

SPENDENAUFRUF FÜR DEN ERHALT DER BURGRUINE UND DER ERWEITERUNG

DER PORZELLANSAMMLUNG DES MUSEUMS SCHLOSS RAUENSTEIN

 

Spendenkonto vorhanden.